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Unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen:

Die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Personenverkehr richtet sich nach dem Gesetz zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen in der jeweils gültigen Fassung.

Fahrtberechtigung
Voraussetzung für die unentgeltliche Beförderung ist, neben dem Besitz eines Schwerbehindertenausweises, der Besitz eines Beiblatts mit gültiger Wertmarke. Die Wertmarke wird für jeweils 6 oder 12 Monate vom zuständigen Versorgungsamt ausgestellt und ist bis zum Ende des aufgestempelten Monats gültig. 1 Hund kann unentgeltlich mitgeführt werden.

Begleitperson
Soweit im Ausweis die Notwendigkeit einer ständigen Begleitung bestätigt ist (Merkzeichen "B"), hat die Begleitperson Anspruch auf unentgeltliche Beförderung. Dies gilt auch für Ausweise ohne Wertmarke. Das gleiche gilt für die Beförderung des Handgepäcks, eines mitgeführten Krankenfahrstuhls, soweit die Beschaffenheit des Verkehrsmittels dies zulässt, sonstiger orthopädischer Hilfsmittel und eines Führhundes.

Geltungsbereich
Die unentgeltliche Beförderung wird auf allen in den Gemeinschaftstarif des VPE einbezogenen Strecken und Linien in den Stadtbussen im Stadtverkehr Pforzheim und Mühlacker, in den Regionalbussen sowie in den Nahverkehrszügen der DB (RB, RE, IRE) und den S-Bahnen der AVG gewährt.